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Bilder der JHV 2017 in Loccum

14.03.2017

Vorab ein paar Impressionen von der Hegeringversammlung vom 04.03.2017 in Loccum.






 

Jäger stellen Strafanzeige gegen Tierrechtler

Pressemitteilung vom 06.02.2017:

PETA beschäftigt mit falschen Verdächtigungen regelmäßig die Staatsanwaltschaften

(Berlin, 06. Februar 2017) Die Tierrechtsorganisation PETA hat nach eigenem Bekunden im Jahr 2016 bundesweit mindestens 16 Strafanzeigen gegen ordnungsgemäß durchgeführte Jagden gestellt. Die haltlose Begründung: Es läge kein vernünftiger Grund für die Jagd vor. In der Vergangenheit hatten die Staatsanwaltschaften ähnliche Ermittlungsverfahren immer wieder eingestellt. Zu einer Anklage oder gar einer Verurteilung ist es nach Informationen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) nie gekommen.

"Dieser reine PR-Gag von PETA beschäftigt regelmäßig und grundlos die Behörden. Die PETA-Anzeigen haben nur einen Zweck: Die legale Jagd und die Beteiligten in ein schlechtes Licht zu rücken", sagte DJV-Präsidiumsmitglied Ralph Müller-Schallenberg. Der DJV protestiert gegen diese Effekthascherei und hat heute Strafanzeige gegen die selbst ernannten Tierrechtler gestellt, unter anderem wegen falscher Verdächtigung.

Jäger übernähmen in Deutschland wichtige, teils staatliche Aufgaben, so Müller-Schallenberg. Dazu gehörten die Prävention von Seuchen und Wildschäden, Artenschutz sowie der aktive Tierschutz, so Müller-Schallenberg. Der DJV rät Jägern, bei PETA-Anzeigen sich mit allen rechtlichen Mitteln zu wehren. Betroffene könnten wegen Straftaten wie Verleumdung ebenfalls Anzeige erstatten und auf Unterlassung klagen. Sie sollten außerdem den Dachverband informieren.

Immer wieder bemühen angebliche Tierrechtler von PETA die Floskel "die Natur regelt sich selbst", um gegen die legale und notwendige Jagd Stimmung zu machen. "Es gibt keine Bauernhof-Idylle, wo Menschen und Tiere, egal ob Fleisch- oder Pflanzenfresser, friedlich nebeneinander leben", so Müller-Schallenberg.  Die Selbstregulierungsmechanismen der Natur sind in erster Linie Tierseuchen, die mit großem Leid für die Tiere verbunden sind. Aus reinem Selbstschutz hat der Mensch laut DJV beispielsweise die Füchse erfolgreich gegen Tollwut geimpft und so in den Naturhaushalt eingegriffen. Die Folge: Weil das Regulativ fehlt, hat sich der Fuchsbestand seit den 1980er Jahren in  Deutschland etwa verdreifacht. Zum Nachteil der Beutetiere, zu denen viele seltene Vogelarten gehören. Steigende Fuchsbestände führen darüber hinaus zu einem erhöhten Ansteckungsrisiko durch Räude (Parasiten) und Staupe (Virus). Beide können auf Haustiere übertragen werden und sorgen für einen qualvollen Tod. Die Bejagung von Füchsen ist demnach aktiver Tier- und Artenschutz.

PETA macht immer wieder mit fragwürdigen Aktionen auf sich aufmerksam. Ein juristisches Gutachten, das dem DJV vorliegt, kommt zu dem Schluss, dass eine Reihe von Punkten dafür spräche, dass die Geschäftsführung von PETA Deutschland das Gemeinützigkeitsprivileg verletze und Mittel satzungswidrig verwende. Führende Persönlichkeiten dieser Organisation seien bereits wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Sie behaupteten unter anderem, der militante Kampf für Tiere sei ein Eintreten für Gerechtigkeit; ein Leben habe immer mehr Wert als eine aufgebrochene Tür oder ein in Brand gesteckter Fleischlaster.

Auch in den USA, dem Gründungsland, steht PETA ebenfalls in der Kritik. Die Behörde für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundesstaates Virginia hat Zahlen zum dortigen Tierheim der Tierrechtler veröffentlicht. Demnach werden jährlich bis zu 97 Prozent der aufgenommenen Haustiere getötet. Seit 1998 sollen bereits über 34.000 Haustiere getötet worden sein.

Hegeringschießen 2016

15.11.2016

Goldene Nadel des Hegeringes für Ralf Eickhoff

Mit der guten Beteiligung beim Hegeringschießen von 41 Jägerinnen und Jägern auf dem Schießstand in Liebenau waren Hegeringleiter Ralf Eickhoff und Schießobfrau Simone Hormann sehr zufrieden.

Simone Hormann hob den harmonischen Verlauf der Veranstaltung hervor und bedankte sich bei allen Helfern und Schützen für die Teilnahme. Das Hegeringschießen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal durch die neu gewählten Schießobleute organisiert.

In der Halben Wertung holte Heinrich Möhring den Gesamtsieg mit 162 Punkten. Bester Kugelschütze war mit 100 Ringen Ralf Eickhoff und bekam dafür die Goldene Nadel des Hegeringes. Bei den Junioren lag Jungjäger Thomas Lehmkuhl mit 150 Punkten vorn. Den Damenpokal konnte Ralf Eickhoff an Simone Hormann übergeben. Den Taubenpokal holte sich Dieter Schütze mit 15 von 15 möglichen Tauben.

Der Gesamtsieg in der DJV-Wertung ging an Heinrich Möhring. Ihm wurde der „Meisterpokal“, gestiftet von unserem ehemaligen Hegeringleiter Horst Axmann, für seine Leistung von 282 Punkten überreicht. Wir gratulieren allen Preisträgern an dieser Stelle noch einmal recht herzlich zu Ihren Leistungen. Es ist wichtig das Schießen und die Waffenhandhabung regelmäßig zu trainieren, um das Wild noch sicherer erlegen zu können.

Nach dem Wettbewerb trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum traditionellen gemeinsamen Essen mit anschließender Preisverteilung. Jeder anwesende Teilnehmer erhielt einen Sachpreis gleichzeitig wurden die Jahresschießnadeln ausgegeben.

Im kommenden Jahr findet das Hegeringschiessen wieder am 7. Oktober auf dem Schießstand in Liebenau statt. Wir hoffen wiederum auf eine rege Beteiligung.

Änderung des Bundesjagdgesetzes tritt in Kraft

(08.11.16)

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt: Einsatz von halbautomatischen Langwaffen wieder erlaubt

(Berlin, 08. November 2016). Die Änderung des Bundesjagdgesetzes zur Verwendung von halbautomatischen Langwaffen mit wechselbarem Magazin wird am 9. November 2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am 10. November 2016 in Kraft. Der neue § 19 Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe c lautet: „Verboten ist, mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen“.

Die Änderung war notwendig geworden, nachdem das Bundesverwaltungsgericht in zwei Urteilen vom 7. März 2016 die Verwendung von halbautomatischen Waffen mit austauschbarem Magazin bei der Jagd für unzulässig erklärt hatte. Das Urteil hatte für erhebliche Verunsicherung bei Jägern und Waffenbehörden gesorgt. Der Gesetzgeber hat zügig reagiert und stellt jetzt wieder Rechtssicherheit für Besitzer von halbautomatischen Langwaffen mit Wechselmagazin her.

Die Allianz der im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen Verbände von Bund der Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport Union (DSU), Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) sowie der Deutsche Schützenbund (DSB) begrüßen die Regelung ausdrücklich.